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Wie wählt man modulare Trennwände für die Industrie für das Lager aus?
Modulare Trennwände für die Industrie können – je nach Anforderungen und Konfiguration – unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie eignen sich beispielsweise dazu, Bereiche im Lager und in der Produktion abzutrennen, Zonen mit eingeschränktem Zugang zu schaffen, Maschinen zu schützen oder sogar Bürobereiche mit einem angemessenen Maß an Privatsphäre abzutrennen und zu organisieren. Die Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten modularer Trennwände sind also vielfältig. Es stellt sich daher die Frage: Wie wählt man sie aus, um sie sinnvoll und effizient einzusetzen?
Überlegen Sie, was Sie erreichen möchten und was möglich ist
Die Organisation von Flächen sowie die Steuerung von Lagerprozessen sind verantwortungsvolle und oft anspruchsvolle Aufgaben. Innerhalb einer begrenzten offenen Fläche oder mehrerer Räume müssen Sie die Arbeitsabläufe so gestalten, dass Mitarbeitende bei Wareneingang, Lagerung und Warenausgang effizient arbeiten können. In vielen Fällen bewährt sich eine klare Aufteilung in einzelne Bereiche entlang des Warenflusses. Hinzu kommen häufig weitere Zonen, beispielsweise für die manuelle Kommissionierung und Verpackung von Bestellungen oder sogar Produktionsbereiche, in denen Mitarbeitende aus dem Lager entnommene Komponenten zu einem fertigen Produkt montieren. Dabei gilt: Alle Prozesse müssen nicht nur effizient, sondern auch sicher sein.
Wenn Sie diese Abläufe aus der Vogelperspektive betrachten, können Sie Engpässe meist schnell erkennen. Dazu gehören beispielsweise:
- Eine nicht optimale Anordnung der einzelnen Bereiche, wodurch im Lager unnötig lange Wege zurückgelegt werden.
- Störungen im Arbeitsablauf, weil sich Mitarbeitende aufgrund der aktuellen Organisation gegenseitig unbeabsichtigt behindern.
- Fehlende Möglichkeiten für konzentriertes Arbeiten bei Tätigkeiten, die ein hohes Maß an Präzision erfordern.
- Unzureichende Zugangskontrolle zu einzelnen Bereichen.
Beginnen Sie mit den naheliegenden Verbesserungen
Eine bewährte Vorgehensweise besteht darin, zunächst einen Plan Ihres Lagers zu erstellen und alle Bereiche sowie Prozesse zu erfassen. Markieren Sie anschließend die Stellen, an denen Engpässe auftreten. Prüfen Sie danach, welche Probleme sich auf einen einzelnen Bereich beschränken und ohne Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation anderer Mitarbeitender gelöst werden können. Solche Verbesserungen lassen sich meist vergleichsweise einfach umsetzen, da Sie den Dominoeffekt vermeiden, bei dem eine Änderung zahlreiche weitere Anpassungen nach sich zieht.
Wenn Sie Bereiche identifizieren, in denen sich Veränderungen schnell und unkompliziert umsetzen lassen, folgen Sie dem im Geschäftsleben bekannten Prinzip der „Low Hanging Fruits“. Dahinter steckt die Idee, zunächst die Maßnahmen umzusetzen, die mit geringem Aufwand den größten unmittelbaren Nutzen bringen.
Solche „Low Hanging Fruits“ in der Lagerorganisation können beispielsweise sein:
- Abtrennung eines bestimmten Bereichs, etwa der Verpackungszone, um unbeabsichtigte Störungen zu vermeiden.
- Einrichtung mehrerer Arbeitskabinen für Mitarbeitende, deren Aufgaben ein hohes Maß an Konzentration erfordern.
- Festlegung eines einzigen Zugangs zum Kommissionierbereich, um den Warenfluss besser kontrollieren zu können.
Wenn Sie Ihre eigenen Prozesse analysieren und Engpässe kartieren, werden Sie vermutlich noch weitere „Low Hanging Fruits“ entdecken. Ziel dieses Abschnitts ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen und Sie dazu zu inspirieren, einfache Verbesserungen Schritt für Schritt umzusetzen. Sollten diese Maßnahmen den Einsatz modularer Trennwände für die Industrie erfordern, erfahren Sie im folgenden Abschnitt, wie diese aufgebaut sind und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Aufbau modularer Trennwände für das Lager – Einführung
Die modularen Lagertrennwände von effepack wurden so entwickelt, dass sie möglichst vielseitig und funktional einsetzbar sind. Standardmäßig sind sie 200 cm hoch und bestehen aus Wandelementen, die an stabilen Stahlpfosten montiert werden. Dadurch sind sie besonders standfest und einfach zu montieren. Ein einzelnes Wandelement kann entweder mit einer einheitlichen Füllung oder mit zwei gleich großen, horizontal geteilten Füllungen (unten/oben) ausgestattet werden. So können wir modulare Trennwände in nahezu jeder gewünschten Konfiguration liefern, bestehend aus:
- Gitterelementen,
- weißen oder schwarzen Laminatplatten,
- Polycarbonatfüllungen,
- Stahlblechelementen,
- sowie Lochblechfüllungen, die das Wandelement in eine funktionale Werkzeugwand verwandeln.
Wie wählt man die passende Füllung für eine Trennwand?
Modulare Trennwände mit klassischen Gitterelementen eignen sich hervorragend für einfache Anwendungen und ermöglichen eine sichere sowie optisch ansprechende Abtrennung von Bereichen. Gitterelemente sind vor allem eine sichere und stoßfeste Lösung. In Kombination mit einer einflügeligen oder zweiflügeligen Drehtür können sie die Zugangskontrolle zu einzelnen Bereichen verbessern. Darüber hinaus eignen sich Gitterelemente hervorragend als Maschinenschutz.
Stahlblechelemente, Laminatplatten oder Polycarbonatfüllungen sind die bessere Wahl, wenn Bereiche stärker voneinander getrennt werden sollen. Diese Materialien sind ebenso vielseitig wie Gitterelemente und verleihen den Trennwänden zusätzlich eine ansprechendere Optik. Wenn Sie Bereiche abtrennen möchten, in denen sich dieselben Mitarbeitenden regelmäßig aufhalten, sollten Sie auch deren Arbeitskomfort berücksichtigen. Diese Materialien eignen sich beispielsweise für Arbeitskabinen zur Bedienung von Maschinen und Anlagen, für Bereiche mit manuellen Tätigkeiten oder für Büroarbeitsplätze.
Beispiele für die Auswahl modularer Trennwände für konkrete Anwendungen im Lager
Anknüpfend an die oben genannten Beispiele für mögliche Verbesserungen nach dem Prinzip der „Low Hanging Fruits“ zeigen wir nun, wie sich die passenden Trennwände für diese Anforderungen auswählen lassen. Am Beispiel der Gitterelemente haben wir bereits erläutert, wie sich die Zugangskontrolle durch zusätzliche Türen verbessern lässt. Schauen wir uns nun die beiden weiteren Beispiele an.
Abtrennung eines bestimmten Bereichs (z. B. des Verpackungsbereichs)
In diesem Fall eignet sich eine modulare Trennwand mit weißen Laminatplatten besonders gut. Sie ermöglicht die Abtrennung des Bereichs und sorgt gleichzeitig für angenehme Arbeitsbedingungen. Die Wahl der weißen Farbe hat dabei einen konkreten Hintergrund: Sie reflektiert das Licht, wodurch der abgetrennte Bereich heller wirkt. Gleichzeitig lässt Weiß den Raum optisch größer erscheinen. Selbst wenn Sie mit einer solchen modularen Trennwand einen kleineren Bereich abtrennen, profitieren die Mitarbeitenden von einem angenehmen Arbeitsumfeld. Soll zusätzlich die Sicht auf die übrigen Lagerbereiche erhalten bleiben, kann der obere Bereich der Trennwand mit einer Polycarbonatfüllung ausgestattet werden.
Mehr Privatsphäre durch Arbeitskabinen für Tätigkeiten, die hohe Konzentration erfordern
Die Wahl der Füllung einer modularen Trennwand richtet sich unmittelbar nach der Art der Arbeiten, die in einer solchen Arbeitskabine ausgeführt werden. Eine geschlossene Laminatplatte ist hierfür in jedem Fall eine gute Lösung. Alternativ eignen sich – je nach gewünschtem Grad der Abschirmung gegenüber äußeren Einflüssen – auch Stahlblechelemente oder Polycarbonatfüllungen. Nutzt der Mitarbeitende regelmäßig verschiedene Werkzeuge, verwandelt eine Lochblechfüllung an mindestens einer Wand die Trennwand zusätzlich in eine praktische Werkzeugwand.
Wie im vorherigen Beispiel lohnt es sich auch hier, die Farbgestaltung der Trennwand zu berücksichtigen, wenn Sie sich für Laminatplatten entscheiden. Eine schwarze Wand in Kombination mit einer gezielten Arbeitsplatzbeleuchtung kann die Konzentration der Mitarbeitenden fördern. Solche Entscheidungen sollten jedoch idealerweise gemeinsam mit Ihrem Team oder unseren Fachberatern getroffen werden, da ein zu hoher Anteil dunkler Flächen den Raum schnell beengend wirken lassen kann.
Einfluss von Modularität, schneller Montage, Erweiterbarkeit und Veränderungsszenarien auf die Investitionskosten
Abschließend lohnt es sich, auch die Kosten zu betrachten. Der in Finanz- und Einkaufsabteilungen häufig verwendete Begriff der Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) ermöglicht es, eine Investition über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg zu bewerten.
Bei Lagertrennwänden führen die Modularität sowie die Möglichkeit der mehrfachen Montage und Demontage zu niedrigeren Gesamtkosten – unabhängig davon, wie sich die Lagerstruktur verändert oder welche saisonalen Anpassungen erforderlich sind, um einen reibungslosen Ablauf der Prozesse sicherzustellen. Wir legen großen Wert auf die Kompatibilität unserer Lösungen und ihre flexible Rekonfigurierbarkeit. Wenn Sie künftig zusätzliche Module oder lediglich einzelne Wandelemente austauschen müssen, sind die Kosten für die Lieferung der benötigten Komponenten deutlich geringer als die Anschaffung eines komplett neuen Trennwandsystems.
Konfigurieren Sie Ihre modulare Trennwand für Lager und Produktion oder lassen Sie sich von einem effepack Spezialisten beraten
Wie wir gezeigt haben, kann die richtige Auswahl einer modularen Trennwand für Industrie- und Lageranwendungen die Effizienz von Mitarbeitenden und Lagerprozessen deutlich verbessern – auch wenn diese Entscheidung auf den ersten Blick einfach erscheint. Gemäß dem Prinzip der „Low Hanging Fruits“ lohnt es sich, zunächst die Engpässe zu analysieren und die Optimierung der Arbeits-, Lager- und Produktionsbereiche dort zu beginnen, wo sich Veränderungen am schnellsten und einfachsten umsetzen lassen. Bewähren sich diese Maßnahmen, können Sie dank der modularen Bauweise jederzeit weitere Trennwände ergänzen und die Optimierung auf zusätzliche Bereiche ausweiten. Nutzen Sie den Konfigurator, um Ihre Trennwand selbst zusammenzustellen, oder kontaktieren Sie uns – wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl!
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